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Bild-Illustration Kreativquartier Bochum

Kurzinformation zur Stadt:

BOCHUM – mit Gefühl für alle Sinne

Lag Bochum vor 300 Millionen Jahren noch am tropischen Meer, so zeigt sich die Ruhrstadt heute – jenseits des Kemnader Sees im grünen Süden – traditionsverbunden und zukunftsorientiert zugleich. Geprägt von Industrie und Handwerk rund um Kohle und Stahl, pflegt man sowohl die Vergangenheit, zum Beispiel im sehr gut besuchten Deutschen Bergbaumuseum, setzt aber zugleich auf den Wandlungsprozess in eine Zukunft als Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort im Herzen der Metropole Ruhr.

Bochum ist Teil des Oberzentrums der Region Mittleres Ruhrgebiet, zu dem auch die Städte Hattingen, Witten, Herne und der Ennepe-Ruhr-Kreis gehören. Die Region zählt an die 380.000 Einwohner. Einer der größten Arbeitgeber ist die Ruhruniversität (RUB), die als erste deutsche Nachkriegs-Gründung 1965 ihren Lehrbetrieb aufnahm und heute zu den größten Hochschulen Deutschlands gehört. Gemeinsam mit den sechs weiteren Bochumer Hochschulen sowie der Stadt Bochum und ihren Netzwerkpartnern ist die RUB Mitglied des Verbunds UniVerCity – insgesamt 54.000 Studierende aus 150 Ländern machen Bochum zur Stadt der Wissenschaft und Bildung.

Der Wandel ist inzwischen auch erkennbar im Stadtraum angekommen. Symbolisch für die Fusion vorhandener Substanz und neuer Konzepte ist das sich im Bau befindliche Musikzentrum, das die historische Marienkirche als Foyer bewusst in seinen Neubau integriert. Eine beeindruckende Substanz in neuer Nutzung ist auch die Jahrhunderthalle als Spielstätte für kulturelle Events und Messen, wie die Ruhrtriennale, die Streetart & World Artistic Show Urbanatix oder gut. die Messe, die rund um das Thema Nachhaltigkeit und Design seit ein paar Jahren kontinuierlich wächst.

Bochum strotzt geradezu vor kulturellen und kreativwirtschaftlichen Angeboten: Die Inszenierungen des Schauspielhaus Bochum finden überregionale Wertschätzung, das Musical Starlight Express ist mit mehr als 14 Millionen Zuschauern das erfolgreichste Musical der Welt und die Bochumer Symphoniker gehören zu den deutschen Spitzenorchestern. Bochum beherbergt über 20 Theaterspielstätten, 12 Museen, drei Kunstvereine und zahlreiche Künstlerinitiativen der freien Szene. Das Bermuda3eck ist seit Jahrzehnten eines der lebendigsten Kneipenviertel der Region. Es locken Restaurants, Bars, Kinos und Cafés für jeden Geschmack. Auch das alljährlich stattfindende Festival „Bochum Total“ baut hier seine Bühnen auf und zählt inzwischen zu einem der größten „Umsonst&Draußen“ Festivals in Europa. Dauerhaft finden sich hunderte von Kunstwerken im öffentlichen Raum, darunter „Terminal“ und fünf weitere Arbeiten des US-amerikanischen Bildhauers Richard Sierra, belegen den alltäglichen Umgang der Bochumer mit Kunst und Kultur. 

Neben den schon etablierten Kulturzentren in LangendreerGerthe und Wattenscheid sowie dem Areal der Zeche1 im Prinz.Regent.Quartier, hat sich eine sehr aktive und etablierte freie Szene entwickelt. Sie bespielt nicht nur unterschiedliche Off-Lokalitäten (z.B. Rotunde - Alter Katholikentagsbahnhof, adhoc-Garagenraum oder auch Bahnhofsbögen Rottstr.), sondern mischt sich auch zivilgesellschaftlich ein. Beispiele, die über die Stadt Bochum hinaus in die Region strahlen, sind das Kunst- und Kulturfestival Rundlauf, ein partizipatives Stadtteilereignis, das über Raum- und Leerstandsbespielungen das innenstadtnahe Viertel „Speckschweiz“ belebt und zusammenbringt. Außerdem verfolgt das Festival n.a.t.u.r das Ziel, Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ökologie im urbanen Lebensraum zu schaffen und nutzt Kunst und Kultur als Medium, um künstlerisch neue Perspektiven zu eröffnen und die Stadtbewohner zur Mitgestaltung anzuregen.

Um das Potenzial der Stadt ganz zu entfalten, spielt die künstlerische bzw. kreativwirtschaftliche Talentförderung eine bedeutende Rolle: Die renommierte Schauspielschule Bochum, ehemals dem Schauspielhaus Bochum angeschlossen, ist nun Studiengang der hochgeschätzten Folkwang-Universität der Künste. Letztgenannte Einrichtung ist auch für das Institut für Populäre Musik verantwortlich, das im Dezember 2013 offiziell gegründet wurde und mit einem künstlerisch-praktischen Masterstudiengang ein deutschlandweit einzigartiges Projektstudium anbietet. Seit 2011 ist Bochum Ruhrgebiets-Standort des international agierenden SAE Institutes. SAE ist eine Ausbildungsstätte im Bereich audio-visuelles Engineering und Design. Die 2014 eröffnete Zukunftsakademie NRW erarbeitet mit Experten und Wissenschaftlern, Künstlern und ambitioniertem Nachwuchs Projekte in den Bereichen Interkultur und kulturelle Bildung für die Stadtgesellschaft von morgen. 

http://www.bochum.de  

 

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