Anmelden oder neu registrieren
Bild-Illustration Kreativquartier Bochum

Kurzinformation zur Stadt:

DORTMUND schaut nach vorn und auch nach oben

Zunächst Brauereiturm, jetzt Zentrum für Kunst und Kreativität – erst Stahlwerksgelände, nun ein Business- und Freizeitareal mit (Phoenix-)See: So rigoros die Veränderung des Stadtbildes, so konsequent nimmt Dortmund den Strukturwandel von der Schwerindustrie zur Dienstleistungs- und Technologiemetropole wahr. Früher vor allem bekannt durch Stahl, Kohle und Bier ist Dortmund heute ein Ort für Zukunftstechnologien.

Als größte Stadt des Ruhrgebietes beherbergt Dortmund an die 580.000 Einwohner auf 280,41 km² Fläche und bietet somit viel Raum sowohl für eine grüne Umgebung als auch für kulturelle Vielfalt. 

Vom lebensgroßen Saurier über zeitgenössische Kunst, Schulmöbel aus dem 16. Jahrhundert bis zum "3D Stahlwerk" – die Dortmunder Museumslandschaft ist vielseitig, abwechslungsreich und überregional bekannt. In Dortmund finden sich über 20 Museen, davon 14 städtische Einrichtungen, mit der DASA eine Bundeseinrichtung, mit der Zeche Zollern ein Industriemuseum des Landschaftsverbandes Lippe, mit der Kokerei Hansa ein Museum der Stiftung Industriedenkmalpflege und mit dem Borusseum – ja, natürlich! - ein clubeigenes Museum des BVB 09. Während das Museum für Kunst und Kulturgeschichte einen Einblick in die Kulturgeschichte der Stadtgewährt, profiliert sich das Museum Ostwall über seine Ausstellungen von und Auseinandersetzungen mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. 

Das Theater Dortmund ist mit über 500 Mitarbeitern eines der größten Theater Deutschlands. Daneben haben sich diverse Kleinkunstangebote und private Theaterbühnen – wie z.B. das Fletch Bizzel im Hinterhof des Klinikviertels, das Theater im Depot an der Immermannstraße in der Nordstadt oder auch das Cabaret Queue in Hörde ihr eigenes Publikum erschlossen.

Die Kommune setzt bewusst auf kulturelle Leitprojekte wie das Konzerthaus oder das Dortmunder U, neben dem künftigen DFB-Fußballmuseum gelegen, sowie auch das ebenfalls noch in Bau befindliche Kreativwirtschaftszentrum. Aber Dortmund ist auch ein Freiraum für eigenständige künstlerische und/oder kreativwirtschaftliche sowie urbane Entwicklungen: Insbesondere im Stadtzentrum und den angrenzenden Innenstadtquartieren sind über Jahre kreative Keimzellen entstanden, die entweder als junge Orte oder Initiativen vorzufinden sind, oder bereits dabei sind, Areale mit ihrer Schaffenskraft zu prägen:  

So lockt das Hafenviertel mit Atelierbetrieb, Ausstellungen und Veranstaltungen in einem ehemaligen Straßenbahndepot (Depot e. V.) oder mit Beachfeeling rund um das ehemalige Schüttgüterschiff  Herr Walter direkt am Kanalkai. Kulturorte wie das subrosa oder auch REKORDER konnten sich als eigenständige Initiativen einer privaten, unabhängigen Szene etablieren. 
Weiter östlich und ebenfalls im Nordstadtbereich gelegen, entwickelt sich der Borsigplatz als kreative Anlaufstelle, und wird zunehmend zum Aushängeschild von Kunst- und Kulturschaffenden, die sich im Umfeld – eher unsichtbar – platziert haben. Der Machbarschaftsverein Borsig 11 versteht sich dabei als Initiator bzw.  Koordinator und setzt sich mit zwischenzeitlich mehrfach ausgezeichneten Kunst- und Kulturprojekten für eine kreativ gesteuerte, gleichfalls partizipative Stadteilentwicklung ein

Mit den großen Veränderungen und dem Programm Stadtumbau West wird das urbane Umfeld des Phoenix-Sees ebenfalls vermehrt kulturell erschlossen. Das Kulturquartier Hörde ist ein dabei lockerer Zusammenschluss von über 30 Künstlern und Kulturschaffenden in Hörde, die sich auch mit öffentlichen Formaten engagieren.

Das innerstädtische Brückstraßenquartier unweit des Hauptbahnhofs präsentiert sich einem eher jüngeren Publikum mit Mode, Lifestyle und angesagten Musiklocations (z. B. Jazzclub domicil). Im Kreuzviertel, welches mit Sitz der Fachhochschule Dortmund einen studentischen Charakter mit sich trägt, sammeln sich Architekten, Gestalter und Planer.  

Entlang der Ausfallstraße Richtung Westen (Rheinische Straße), zwischen Westentor und Emscher, liegt das Unionviertel. Hierbei handelt es sich um ein Gebiet mit vielen Gesichtern, und vorhandenen Stärken, welches mit Aufnahme in das Stadtumbau West Programm nicht nur eine städtebauliche Sanierung erfährt, sondern mit dem gezielten Aufbau einer sozialen und kulturellen Infrastruktur ein vermehrtes Interesse von Künstlern und Kreativschaffenden hervorruft. Dabei war und ist der Union-Gewerbehof – heute mit 5000 qm repräsentativer Kreativstandort - ein maßgeblicher Impulsgeber: Entstanden durch die Eigeninitiative arbeitsloser Menschen ist der Union Gewerbehof ein gutes Beispiel dafür, wie eine öffentliche Anschubfinanzierung die Selbsthilfe von Betroffenen stärken und eine nachhaltige Entwicklung hervorrufen kann. Die Nachfrage nach Ateliers und Kreativstätten in diesem Gebiet ist genauso steigend wie auch das bürgerschaftliche Engagement, welches diesen Stadt- und Lebensraum attraktiver machen möchte. 

Das Dortmunder U, ehemals Kellerhochhaus der ehemaligen Union-Brauerei Dortmund, seit 2010 Zentrum für Kunst und Kreativität, nimmt eine adressbildende Funktion für das Unionviertel und für die Kulturstadt Dortmund wahr. Die Institution verbindet als ein Kulturzentrum neuen Typs zeitgenössische Kunst, Forschung, kulturelle Bildung und Kreativität. Mit dieser bemerkenswerten Mischung, seinen acht Partnern (u.a. der vielfach ausgezeichnete Hartware Medienkunstverein und die TU Dortmund) und einem breiten Spektrum an kulturellen, oftmals partizipativen Angeboten entwickelt sich das Dortmunder U immer mehr zu einem spannenden Innovationslabor insbesondere für Kunst in der digitalen Welt, welches in Europa seines gleichen sucht. 

Aufgrund der Geschichte, der künstlerischen Akteure vor Ort und gesamtstädtischen Entwicklungsperspektiven hat die Stadt Dortmund das Unionviertel als Kreativ.Quartier und Teilnehmer am Förderprogramm des Landes NRW benannt: In einer 2011 begonnenen Abstimmung mit vor Ort aktiven Kulturschaffenden, Künstlern und kreativwirtschaftlichen Unternehmen sowie dem european centre for creative economy (ecce) und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) ist ein integrativer Prozess angestoßen worden, der die Milieubildung stärken und künstlerische, zivilgesellschaftliche  urbane und im nächsten Schritt wirtschaftliche Potenziale ausbauen will – auch durch kulturelle und innovative Impulsprojekte, die das Landesprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr seit 2012 fördert.

Dieses Vorgehen entspricht ebenfalls dem Masterplan "Kreatives Dortmund", der diesem „Aktionsraum“ eine impulsgebende und damit auf Nachhaltigkeit zielende Bedeutung zuweist und hierbei besonders auf die Querschnittkompetenzen digitaler Technologien und Medien als Motor für interdisziplinäre Zusammenarbeit setzt. Strategisches Ziel ist es, das Unionviertel um das Dortmunder U langfristig zu einem attraktiven Umfeld mit einzigartigem Profil auch für kreative Unternehmen und junge, innovative Gründer zu entwickeln.

Weitere Infos unter: 

http://www.dortmund.de 

www.kreativwirtschaft-dortmund.de

http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/kulturbuero/kulturundkreativwirtschaft/index.html

 

ERKUNDEN SIE DAS KREATIV.QUARTIER UNIONVIERTEL >>>

 

DAS KREATIV.QUARTIER UNIONVIERTEL ALS LEPORELLO >>>
(Bitte beachten Sie, dass der als Print erhältliche Leporello lediglich eine Momentaufnahme der Entwicklung des Kreativ.Quartiers darstellt. Schreiben