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Bild-Illustration zu Foerderaeule IFK /Uebersicht Foerdeungen - Foto (C) Sebastian Becker



NRW-Landesinitiative fördert Kunst- und Kreativschaffende im Ruhrgebiet

Die NRW-Landesinitiative „Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF)“ stellt seit Herbst 2016 Fördermöglichkeiten für KünstlerInnen, Kulturschaffende sowie Kulturinstitutionen, Netzwerke und Städte im Ruhrgebiet bereit (Stand Januar 2017):

 

...im Bereich "Künstlerische Aktionen"

KATALOG ZUR GRAFIK-SERIE „MÜNZFROTTAGEN“ 

Barbara Hlali arbeitet als Zeichnerin und Videokünstlerin. Mit ihrem letzten Projekt – einer Serie von Münzfrottagen – hat sie verschiedene Münzen aus aller Welt mit der Technik der Frottage auf Papier übertragen. Die Bildmotive übernimmt sie, fügt sie neu zusammen und überträgt sie so in einen neuen Bildkontext. Die künstlerischen Ergebnisse dokumentiert und veröffentlicht sie nun in Form eines Katalogs. >> MEHR

Foto © Barbara Hlali

 

A TASTE OF VISUALITY  

Das digitale Bild zwischen Technik und Theorie – dieses  Spannungsfeld  untersucht das Kollektiv super_filme gemeinsam mit KünstlerInnen, einem Philosophen und Studierenden im Rahmen des Projektes „a taste of visuality“. Mit der Anschaffung eines Schnittcomputers sowie eines Beamers wird die Umsetzung  von öffentlichen Screenings, Ausstellungen, Masterclasses und einem Seminar gewährleistet – ein Rahmen in dem sowohl geforscht als auch künstlerisch produziert und präsentiert wird. >> MEHR

Foto © João Romeiro Hermeto

 

 DOKUMENTATION UND AUSSTELLUNG  

Graffiti haltbar machen: Graffiti- und Streetartkünstler Markus Wiese dokumentiert Graffiti im öffentlichen Raum Dortmunds mit Fotomaterial aus den vergangenen 2-3 Jahren, das er im Rahmen einer Broschüre publiziert. Damit knüpft er an das früher von ihm aufgelegte Magazin „Ultra Magazin“ an. Eine Auswahl der Bilder wird zudem als großformatige Abzüge öffentlich ausgestellt. Die Besucher können sich dabei über eine kostenfreie Broschüre freuen. >> MEHR

Foto © Markus Wiese

 

ATELIER AUTOMATIQUE

Ein neuer Lebens- und Arbeitsraum für KünstlerInnen im Viktoria.Quartier Bochum: Fünf Bochumer Künstlerinnen haben sich zusammen getan und eröffnen im Januar 2017 in einem ehemaligen Ladenlokal auf der Rottstraße das atelier automatique – ein Atelierraum und Coworking Space sowie Schauplatz für szenische Formate und Workshops. Von hier aus sollen die Kulturschaffenden im  Ruhrgebiet weiter vernetzt werden. >> MEHR

Foto © ecce

 

POLAROID-PORTRAIT – NACHBARSCHAFT  

Mit ihrem Fotoprojekt möchte Karin Pietzka AnwohnerInnen des Bochumer Stadtteils Hamme/Speckschweiz ihre Arbeit und ihr Atelier sowie die neuen Räume des Theater der Gezeiten als lokale Kunststandorte näherbringen. Damit das Atelier als Ausstellungs- und weiterhin als Arbeitsort genutzt werden kann, sind jedoch Reparationsmittel für ein defektes Thermostat der Heizungsanlage sowie für Reparationen der Stromversorgung erforderlich. >> MEHR

 

LEBENSELIXIER KUNST  

Mit dem Pilotprojekt „Lebenselixier Kunst“ setzt Ulrike Korbach gemeinsam mit Marc Bühren und Annette Naudiet sowie weiteren KünstlerInnen des KulturQuartiers Hörde einen Startpunkt für ein jährliches Themenprojekt in Anlehnung an das Sehfest Hörde. Mit einer ruhgebietsweiten Ausschreibung werden dabei weitere regionale KünstlerInnen angesprochen, die im Rahmen des Projekts entstandene Werke anschließend in einem Ladenlokal ausstellen. Ein digitaler Katalog, der online öffentlich zugänglich ist, dokumentiert die künstlerischen Ergebnisse. >> MEHR

 

7 SLIM FASHION 

Parwin Rashid aus Herten produziert und verkauft mit ihrem neu gegründeten Unternehmen 7 slim fashion hochwertige Einkaufstaschen – einer ihrer größten Absatzmärkte sind Abendmärkte im ganzen Ruhrgebiet. Mobilität ist für die Designerin syrischer Herkunft daher eine wichtige Lebensgrundlage. Mit IKF-Fördermitteln kann sich Parwin Rashid jetzt einen eigenen PKW anschaffen und ihr Modelabel weiter entwickeln.

 

"MUSTERHAUS"

Leerstand, Abriss und Umbau sind Dauerthemen in den Städten des Ruhrgebiets. Die Bochumer Künstlerin Donja Nasseri greift das in ihrer kommenden Arbeit auf: Sie wird ein leer stehendes und für den Abriss vorgesehenes Haus in der Nähe des Dortmunder U noch einmal künstlerisch in Szene setzen. Sie wird das Haus gänzlich mit einem Muster umhüllen und so die Idee des Musterhauses als Inspiration für den Bau neu interpretieren. >> MEHR

 

SIEDLUNG AM GURGELNDEN GEWÄSSER

Fotograf Flint Stelter war Dauergast bei der Dortmunder Stadtrundfahrt im roten Doppeldeckerbus – seine Mission: das Theater des realen Lebens herausarbeiten. Wie sieht der Bus als Bühne, wie sehen die Touristen als SchauspielerInnen und Stadt und Sehenswürdigkeiten als Kulisse aus? Die Ergebnisse seiner Arbeit werden in einem Fotobuch veröffentlicht. >> MEHR

 

HYPERSPHÄRE

Virtual Reality ist ein einsames Erlebnis. Künstler Tobias Wiethoff aus Bochum will die Abgeschlossenheit der Virtual Reality Brille durchbrechen und 360° Videokunst in der Zeche Eins in Bochum gemeinschaftlich erlebbar machen. Dazu sollen die 360° Inhalte mittels eines Fisheye-Projektionssystems auf eine im Raum aufgespannte, begehbare Stoffkugel projiziert werden. Besonderer Reiz ist die Verbindung aus Hochtechnologie und dem rohen Charakter des Industriegebäudes. >> MEHR

 

... im Bereich "Thematische Bewerbung"

KASTEN – THEATERPROJEKT 

Mit einer Black Box auf der Theaterbühne wagt das Bochumer Performancekollektiv Progranauten im Dezember 2016 ein besonderes Experiment: ZuschauerInnen erzählen im Kasten ganz privat von ihren Theatererfahrungen. Aus den Geschichten machen die Performenden ein neues Stück, in dem jede Erinnerung zu einem Plotfragment wird. Dahinter steht der künstlerische Anspruch, Übersetzungen für Theatererinnerungen zu finden und einen kollektiven Theaterabend zu entwickeln.  >> MEHR

 

VERDICHTUNG DURCH ABRISS

Seit Anfang dieses Jahres widmet sich die in Essen ansässige Künstlerin Anne Berlit der Dokumentation von zehn Stadtvillen, die im Zuge von städtebaulicher Verdichtung zum Abriss freigegeben sind. Für sie wohnt jedem einzelnen Gebäude ein ganz individueller Charakter inne, den sie zu konservieren und transformieren versucht, um diese für die Nachwelt festzuhalten. Hierfür nähert sie sich zunächst durch die Fotografie an, um im Anschluss in Kooperation mit weiteren KünstlerInnen künstlerische Objekte, Installationen und Zeichnungen zu erarbeiten und auszustellen.

 

... im Bereich "Individuelle künstlerische Entwicklung"

WIE ERSCHEINT DER KÖRPER

Musik, Körper und Neuropsychologie - Luísa Marinho Saraiva verbindet ihre Arbeit als Choreographin interdisziplinär mit ihren musikalischen Erfahrungen und ihrer neuropsychologischen Forschung. Dazu arbeitet sie in Kooperation und Austausch mit anderen KünstlerInnen und Experten. Neben der Forschungs- und Recherchephase für ihre erste interdisziplinäre Arbeit, in der u.a. Spieltechniken von Instrumenten und die Rolle des Körpers beim Musizieren erforscht werden sollen, möchte sie das Stipendium nutzen, um ihre Gesangsausbildung zu vertiefen. >> MEHR

Foto © Ingo Solms

 

AGENTUR FÜR ANGEWANDTE PERFORMANCE-KUNST 

Die Agentur für Performance-Kunst „Meine Wunschdomain“ bewegt sich zwischen Dienstleistung, Kunst und Kommunikation, Techniken des Empowerments und dem intimen Event. In diesem Rahmen geben die Performerinnen Julia Nietzsche und Knut Schultz erprobte künstlerische Methoden und Strategien als Tool zur kreativen Alltagsbewältigung weiter. Ihre individuelle Form der Medienkunst wollen sie nun weiterentwickeln und durch intensivere Kommunikation und Dokumentation sichtbarer machen. >> MEHR

 

JAHRESPROJEKT, DREI SCHWERPUNKTE

Für den studierten Jazzsaxophonisten Florian Walter bedeutet das Jahr 2017 Zeit für eine künstlerische Neuausrichtung. In einer Phase der Neudefinierung als Musiker/Komponist/Künstler/Kurator möchte er das Stipendium dazu nutzen, um mit Forschungsphasen, Recherchereisen und internationaler Vernetzung die Basis für eine zukünftige mehrdimensionale Arbeitsweise zu bilden. Im Fokus stehen dabei die Weiterentwicklung seiner musikalischen Arbeit in den Bereichen Komposition und Improvisation, die Aneignung neuer Techniken eben sowie der internationale künstlerische Austausch in Form von Workshops und Auftrittsmöglichkeiten. >> MEHR

 

...im Bereich "Partner"

Abbildung New Talents Foto © Sebastian Becker/ecce GmbH

NEW TALENTS – JUNGE KUNST AUS NRW 

Zehn erfolgversprechende NachwuchskünstlerInnen aus NRW stellten im Rahmen der Ausstellung „new talents - Junge Kunst aus NRW“ vom 21. August bis zum 30. Oktober 2016 in der Kunsthalle Recklinghausen ihre Arbeiten aus. Ziel der Kooperation zwischen der etablierten Kölner Kunstplattform „new talents“ und der Kunsthalle Recklinghausen ist es, die Potenziale junger KünstlerInnen sichtbar zu machen und ihnen gleichzeitig erste Schritte in den Markt zu ermöglichen. >> MEHR 

Foto © Sebastian Becker/ecce GmbH

Abbildung Ruhr Residence 2016 Foto © Roland Baege

RUHR.RESIDENCE 2016 

Das Netzwerk der KunstVereineRuhr gibt mit dem neuen Programm RuhrResidence insgesamt zehn KünstlerInnen die Möglichkeit, sich individuell künstlerisch weiterzuentwickeln. RuhrResidence teilt sich in zwei Bereiche: GO und RETURN. GO ermöglicht acht Ruhrgebiets-KünstlerInnen mit einem Reisestipendium in einem Land ihrer Wahl Recherchen für ihre künstlerische Arbeit durchzuführen. RETURN führt internationale KünstlerInnen ins Ruhrgebiet: Zwei KünstlerInnen können für einen Monat die Ruhrregion kennenlernen und ihre Eindrücke künstlerisch umsetzen. >> MEHR 

Foto © Roland Baege

 

 

© NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

WEITERBILDUNG FÜR FREISCHAFFENDE DARSTELLENDE KÜNSTLER*INNEN

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. entwickelt ein Fort- und Weiterbildungsprogramm für freischaffende darstellende KünstlerInnen. Hierzu führt der Verein seit Herbst 2016 Recherchen zur Fort- und Weiterbildungslandschaft in der Freien Darstellenden Szene durch und ermittelt die Bedarfe von AkteurInnen in NRW. Die Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse sollen in den Folgejahren in ein praktikables Gesamtkonzept überführt werden. >> MEHR

Logo © NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

 

 

SUPPORT YOUR (G)LOCAL ARTIST

Welche Rolle hat Kunst im Ruhrgebiet? Die Initiative „Support Your (G)local Artist“ von Kultur im Ringlokschuppen e.V. untersucht diese Frage mit experimentellen Arbeitsformaten: 18 Ruhrgebiets-KünstlerInnen ergründen in Laboren den Zusammenhang zwischen Ästhetik, Politik und Utopie und der sozialen Realität der KünstlerInnen. Die Arbeitsergebnisse dienen als Grundlage für konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Kunstförderung und ihrer gesellschaftlichen Voraussetzungen. >> MEHR

 Foto © Björn Stork

 

© Landesmusikrat NRW e.V.

LANDESMUSIKRAT FÖRDERT MUSIKALISCH KREATIVE

MusikerInnen im Ruhrgebiet individuell im Arbeits- und Produktionsprozess unterstützen – das ist das Ziel des neuen Förderprogramms des Landesmusikrats NRW für den Förderzeitraum 1.12.2016 bis 28.2.2017. Es beinhaltet Zuschüsse zu Arbeits- und Produktionskosten von musikalisch Kreativen, die auf Antrag und mittels eines Juryverfahrens zugebilligt werden. Die geförderten Vorhaben sollen die KünstlerInnen erkennbar in ihrer persönlichen Entwicklung weiterbringen. >> MEHR

Logo © Landesmusikrat NRW e.V.

 

DREI PROJEKTE EINE STORY – KONZEPTIONS- UND PRODUKTIONSWORKSHOP IM KIU

Die FH Dortmund bietet mit dem Dortmunder U und der finnischen Universität Oulou einen Rahmen für drei crossmediale Kooperationsprojekte zur Förderung von kreativen BerufsanfängerInnen aus Dortmund: In einem einwöchigen Konzeptions- und Produktionsworkshop im Dezember 2016 erarbeiteten StudentInnen die inhaltliche und künstlerische Grundlage für die drei Projekte. Dabei erwartete sie Input von ExpertInnen und es entstanden bereits erste Prototypen. Die drei Projekte sollen in 2017 umgesetzt werden, geplant sind eine Web-Serie, ein Location-Based-Game, sowie ein Schauraum, der die Arbeiten des KIU ausstellt.